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Warum Dankbarkeitssonne?

Das ist die Geschichte, wie es zur Dankbarkeitssonne kam:

An einem lauen Tag im Sommer ...

Obwohl es ein sehr schöner Tag war, die Luft nach Blumen duftete und die Wärme der Sonne frische Energie spendete, war ich trübsinnig und klagte über Dies und Jenes. Das tat ich oft in dieser Zeit.

Ich war so sehr damit beschäftig mich zu Beklagen und den Dingen, die ich nicht hatte, hinterher zu trauern, dass ich demotiviert in meinem Selbstmitleid versank und die vielen angenehmen Dinge um mich herum, nicht realisieren konnte. Sie waren einfach aus meiner melancholischen Wahrnehmung ausgeblendet. Die Welt war gegen mich und ich gegen sie.

Doch etwas sollte mich aus meinem Trübsinn wachrütteln.

Stanzer Ich hatte vor längerer Zeit schon einen Stanzer gekauft, um Sonnen aus Papier zu stanzen. Das kleine Gerät besteht aus einem großen, orangefarbenen Knopf und viel Metall mit einem Gehäuse drumherum. Wie bei einem Locher wird Papier hineingesteckt und dann der Knopf hinunter gedrückt, um das Sonnenmotiv auszustanzen. Das erschien mir genau richtig für mein neues Projekt.

Ich wollte Sonnen stanzen für jedes schöne Erlebnis, dass ich hatte. Für jeden wunderbaren Moment mit anderen Menschen, jedes Lächeln, jedes kleine Glück in meiner Welt. Ich war von der Idee begeistert. Bald lagen überall ausgestanzte Papierteile in den verschiedensten Farben herum. Ich hob sogar die Papiere mit den ausgestanzten Mustern auf, weil sie mir so gut gefielen. Ich suchte die tollsten Sorten Papier, nur um sie stanzen zu können.

Es lief eine ganze Weile so, dass ich einfach nur Sonnen ausstanzte. Doch es musste noch mehr damit zu machen sein. Ich wollte die Sonnen nicht wegschmeissen, also suchte ich nach etwas um sie aufzubewahren. Es gab ein großes Glasgefäß in meinem Fundus. Das gefiel mir ganz besonders, weil ich die Sonnen immer im Blick hatte. Nach und nach füllte es sich mit Leben. Aber ein bisschen nackt war das Glas noch. Ich brachte eine Anzeige darauf an, um ablesen zu können, wie weit es bisher angestiegen war. So entstand das Dank Bar Ometer. Einmal fragte mich eine Bekannte, ob das alles Aufträge seien. Ich antwortete ihr stolz: "Nein, es sind meine glücklichen Gedanken!".

Stazomat

Das war erst der Anfang. Ich wollte die Sonnen und die schönen Gefühle, die ich damit verband, unbedingt mit jemandem teilen. Bei der nächsten Gelegenheit, als eine gute Freundin sehr traurig war, erzählte ich ihr von der Dankbarkeitssonne und schenkte ihr drei Stück. Eine für sie selbst, eine weitere für eine Person, die ihr sehr nahe steht und noch eine zu ihrer freien Verfügung. Sie freute sich über diese Aufmerksamkeit ganz besonders und sagte lächelnd: "Es sind die kleinen Dinge im Leben, die unsere Seele zum strahlen bringen." Das war ein fantastisches Feedback, welches mich motivierte, weiterzumachen. Ich hatte es nicht nur geschafft, mich selbst auf die schönen Dinge zu fokussieren und so mehr davon in mein Leben zu bringen, sondern auch andere damit anzustecken. Dieses Gefühl ist so überwältigend, dass ich es stets für mich bewahren werde und jeden Menschen weitergeben möchte.

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Danke für diesen Moment.

Ich schenke dir eine Dankbarkeitssonne. Die Kraft der Dankbarkeit soll dich leiten und dir Energie spenden, auch an den Tagen, an denen es dir schwer fällt, weist die Dankbarkeit dir deinen Weg zur Zufriedenheit.

 

Wie entscheidest du dich?

Wir haben zu jeder Zeit die Möglichkeit uns zu entscheiden, wie wir etwas wahrnehmen wollen. Ob uns etwas gefällt oder nicht - ob wir trübsinnig oder heiter sind - hängt ganz allein von unserer Entscheidung ab. Es ist wichtig, Dinge die wir nicht ändern können zu akzeptieren und uns zu entscheiden, uns auf die erfreulichen Dinge zu konzentrieren und diese weiterzugeben. Dankbar zu sein für jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, die wir haben und sie für unser Glück oder das der Anderen zu nutzen. Dankbar sein bedeutet, sich zu freuen, Freude auszustrahlen und andere mit dieser Freude anzustecken.

Die Kraft der Dankbarkeit ist der Schlüssel zu unserer Zufriedenheit.

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Ernst Ferstl
 

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